Nostalgischer Weihnachtsglückwunsch


Weihnachtswünsche Weihnachtsglückwünsche Weihnachtswunsch Weihnachtsglückwunsch


Weihnachtsglückwunsch An die Eltern

Weihnacht - diese schöne Zeit -
Ist nun neu erschienen,
Da der Herr der Herrlichkeit,
Dem die Engel dienen,
Liebreich kam zu uns herab,
Um sein teures Leben,
Für uns, als Geschenk und Gab',
In den Tod zu gehen.

Diese Zeit erinnert mich,
Eltern, an die Liebe,
Die Ihr mir so inniglich,
Aus dem reinsten Triebe,
Täglich neu erwiesen habt,
Und die sich noch mehrte,
Wenn die schöne Weihnachtszeit
Wieder zu uns kehrte.

Nun, Ihr Teuren, ich will auch
Nimmer Euch betrüben,
Bis zum letzten Lebenshauch
Euch stets kindlich lieben.
Gott, der Elternlieb' vergilt,
Schenk Euch reichen Segen,
Sei Euch Helfer, Rat und Schild
Auf des Lebens Wegen!

Poetische Bibliothekar, 1845



An die Eltern

In Finsternis versunken lag
Der Mensch; kein Strahl der Sonne brach
In seines Herzens dunkle Nacht,
Die einst sein Fall hervorgebracht.

Doch gnädig fahr der gute Gott
Herab auf uns und uns're Not,
Er sandt Jesum, seinen Sohn,
Zur Erde hin von seinem Thron.

Verleugnend Hoheit und Gewalt,
Kam er zu uns in Knechtsgestalt;
Verschmäh'te nichts, uns gleich zu sein,
Um uns von Sünden zu befrei'n.

Gelobt sei Gott, der ihn gesandt
Als seiner Liebe Unterpfand;
Gelobt sei ewig Jesus Christ,
Der uns zum Heil erschienen ist!

Geliebte Eltern! auch für Sie,
Für Ihren Segen, Ihre Müh',
Sei segenvoll dies Weihnachtsfest,
Das Gott uns heute feiern lässt.

Er stehe Ihnen ferner bei,
Befest'ge Ihre Liebe neu,
Und nehme nach vollbrachtem Lauf
Sie einst in seinen Himmel auf.

Mir aber schenk' er seinen Geist,
Der mich die Bahn des Lebens weist,
Führ' mich zur wahren Weisheit ein
Und lass mich Ihre Freude sein.

Poetische Bibliothekar, 1845



Siehe, ich verkündige euch große Freude! denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr.

Du lieber, guter, heil'ger Christ,
Der für uns Kinder kommen ist,
Damit wir sollen fromm und rein,
Und rechte gute Kinder sein!

Du Licht, vom lieben Gott gesandt
In unser dunkles Erdenland!
Du Himmelskind und Himmelsschein:
Dass wir soll'n fromm und himmlisch sein!

Du lieber heil'ger frommer Christ!
Weil heute Dein Geburtstag ist:
Drum ist auf Erden weit und breit
Bei allen Kindern frohe Zeit!

O segne mich! ich bin noch klein,
O mache mir das Herze rein!
Dass ich mit gut und frommen Sinn,
Stets meiner Eltern Freude bin!

Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!

Poetische Bibliothekar, 1845



An die Eltern

Tag der Wonne, Tag der Freude,
Wie begrüß ich würdig dich?!
Find'st du mich im Unschuldskleide,
O dann bist du schön für mich!

Dann darf ich auch zu dir kommen,
Jesus Christus, Gottes Sohn;
Ach, du liebst ja alle Frommen,
Und dein Segen ist ihr Lohn.

Doch, ein armes Kind geboren,
Nicht für Fromme nur allein:
Dass der Sünder nicht verloren,
Kehrtest du zur Erde ein.

Segen folgte deinen Tritten,
Segen sprach dein heil'ger Mund.
Die an Seel' und Körper litten,
Alle machtest du gesund.

Kehre heut mit deinem Segen
Auch in diese Hütte ein!
Gib, dass wir auf allen Wegen
Würd'ge Kinder Gottes sein!

So, geliebte Eltern, trete
Ich heut wünschend vor Euch hin,
Und wenn ich von Herzen bete,
Nimmt es Gott erhörend hin.

Poetische Bibliothekar, 1845



Siehe, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr in der Stadt Davids!

Singt dem göttlichen Propheten,
Erdensöhne singt ihm Dank
Laut, mit Pauken und Trompeten
Schalle unser Lobgesang!

Singt ihm, den die Engel heute
Durch ein himmlisch Lob erhöh'n,
Den nicht minder Hirtenleute
Eilend anzubeten geh'n.

Den die Väter schon von ferne
Aller Welt heilbringend sah'n,
Dem geführt vom Wundersterne
Selbst sich Weise knieend nah'n!

Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!

Poetische Bibliothekar, 1845



An die Eltern

An dem heut'gen Weihnachtsfeste
Bringe ich der Wünsche beste
Ihnen, teure Eltern, dar.
Gott wird mein Gebet erhören,
Ihre Wohlfahrt gern vermehren
Und sie schützen vor Gefahr.

Nimmer will ich Sie betrüben,
Sie, die mich so zärtlich lieben,
Als man hier nur lieben kann.
Streben will ich jeden Morgen,
Zu erleichtern Ihre Sorgen,
Zu verschönern Ihre Bahn.

Und wenn ich noch lange lebe,
Bitt' ich Gott, dass er mir gebe
Einst recht viel Gelegenheit,
Zu erwidern ihre Güte,
Und mit dankbarem Gemüte
Gern zu tun, was Sie erfreut.

Poetische Bibliothekar, 1845


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