Nostalgische Weihnachtswünsche


Weihnachtswünsche Weihnachtsglückwünsche Weihnachtswunsch Weihnachtsglückwunsch


Weihnachtswünsche Geweihte Nacht! Dein Feierkleid
Erfüllt das Herz mit Freude;
O schönster Tag der Jugendzeit,
Was bringe ich aus Dankbarkeit
Den lieben Eltern heute?

Hier ist es, was ich bringen kann,
Ein Wunsch aus Kinderherzen:
"Reich sei an Glück und Freud' fortan,
O Eltern, Eure Lebensbahn,
Und frei von Leid und Schmerzen!"

Glückwunsch-Büchlein, 1861



Kein Blümchen blüht im Garten mehr,
Das unser Aug' erfreuet;
Verstummt ist längst der Vögel Heer,
Das Feld ringsum beschneiet.

Doch bringt der rauhe Wintersmann
Auch manche schöne Freude,
Und wer es nur erwarten kann,
Dem brennt das Bäumchen heute.

So mag's denn draußen frieren, schnei'n,
Im Stübchen hier ist Frieden,
Und reiche Gaben, groß und klein,
Hat Liebe mir beschieden.

Drum klopft vor Freude mir das Herz
Und dankt für Eure Liebe;
Entfernt von Euch sei jeder Schmerz,
Und Euer Blick nie trübe!

Und that ich oft mit leichtem Sinn
Nicht immer, was ich sollte:
So nehmt den guten Willen hin,
Der nie Euch kränken wollte!

Glückwunsch-Büchlein, 1861



Oft sah ich bunten Lichterschein
An einem grünen Baume,
Und reiche Gaben bunt und fein,
- Doch war es nur im Träume.

Heut' bin ich früher aufgewacht,
Als es wohl sonst geschehen,
Da hat das Christkind mir gebracht,
Was ich im Traum gesehen.

Dafür nimm, Väterchen, den Dank
Aus Deines Kindes Munde,
Und segne Gott Dich lebenslang,
Wie Du mich diese Stunde!

Glückwunsch-Büchlein, 1861



Ein Kind an den Vater

Der Tag, an dem daß reinste Wesen
Die sünd'ge Menschheit zu erlösen
Dereinst vom Himmel niederstieg,
Der schöne Tag kehrt heute wieder,
Und in die tausend Jubellieder
Mischt laut auch meine Stimme sich.

Auch mir hat Er das Heil gegeben,
In Ihm seh' ich, daß Er mein Leben
Durch seine reine Liebe weih',
Damit ich Ihm und Dir gefalle,
Damit ich fromm auf Erden walle
Und hier und dort einst glücklich sei!

Die Feiertage des Lebens, 1856



Viel Kindlein sind geboren,
Seitdem die Erde steht,
Seitdem die Monde wandeln
Und Stern um Stern sich dreht.

Viel Kindlein waren lieblich,
Seitdem es Kindlein giebt,
Seitdem die Mutterliebe
Das lieblichste geliebt.

Viel Kindlein sind gekommen
In's Himmelsparadies,
Seitdem der Herr des Himmels
Es ihnen einst verhieß.

Doch keines ward geboren,
Und keins so lieb und werth,
Und keins in Gottes Himmel
So dankbar hochgeehrt:

Als das, was in der Krippe
Zu Bethlehem einst lag.
- Du Himmelskind, o ziehe
Dir jeglich's Kindlein nach!

Glückwunsch-Büchlein, 1861



Dank eines Kindes für die Christbescherung

Am längstersehnten Tag der höchsten Freude
Ist hier der liebe Christmann eingekehrt;
Drum sind entzückt wir, beste Aeltern, heute,
Ihr habt so viel, so Schönes uns bescheert.
Wie ist hier mein Tischchen beladen so schwer!
Zum Christfest ist's schön, - wenn's nur öfterer wär'!

So reich habt Ihr nun wieder mich beschenket,
Habt Eurer Tochter liebevoll gedacht,
Weil Eure Zärtlichkeit an das nur denket,
Was mir Vergnügen, was mir Freude macht,
Ich sage gerührt Euch den herzlichsten Dank,
Will artig und brav sein auch lebenslang.

Mit schönen Worten kann ich's Euch nicht sagen,
Was stets mein dankbar liebend Herz bewegt,
Das, Theuerste, noch in den fernsten Tagen
Mit heißer Liebe Euch entgegenschlägt.
Durchwandelt stets glücklich ein Leben voll Lust:
Dieß' wünsch' ich, so bet' ich aus voller Brust,

Und wie die Jahre, die Euch schon entschwunden,
Mit heiterm, frohem Sinn Ihr saht entfliehn:
So mögen all' die vielen fernen Stunden
Beglückend nur an Euch vorüberziehn.
Reiht so sich dem Leben Euch Jahr noch an Jahr,
Bin ich auch ganz fröhlich und glücklich fürwahr!

Die Feiertage des Lebens, 1856


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