Nostalgischer Weihnachtswunsch


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Weihnachtswunsch An die Eltern

Geliebte Eltern, heute
Ist doppelt meine Freude,
Sei doppelt auch mein Dank!
Mit kindlichem Gemüthe
Erkenn' ich Eure Güte,
Bring' ich Euch meinen Dank.

Dank für der Liebe Gabe,
Die ich empfangen habe
Zum heil'gen Weihnachtstag!
Ich fleh zum Herrn der Welten,
Der mög' es Euch vergelten,
Was meine Jugend nicht vermag.

Er schenk' Euch Glück und Segen,
Auf allen Euren Wegen
Sei freundlich er mit Euch.
Laß Euch noch lange leben,
Woll' Glück, Gesundheit geben,
Mach' Euch an Freunde reich!

120 auserlesene ..., 1857



An die Eltern von mehreren Kindern

Nun seh'n wir wieder die festliche Zeit,
Auf dir wir schon lange zuvor uns gefreut,
Und heißen sie freundlich willkommen!
Der Winter schenkt uns dies schöne Fest,
Der Schnee und Kälte uns werden läßt
Und der uns die Blumen genommen.

Wir freuen uns herzlich der Weihnachtszeit,
Die uns der Freuden so viele verleiht -
Durch Jesus Geburt uns geschenket.
Wir kennen das Glück, das vom Himmel herab
Durch ihn uns der Vater der Liebe gab,
Der Alles zum Besten stets lenket.

Mit freudigem Danke für dieses Glück
Erheben wir heute zum Himmel den Blick
Und preisen den Vater der Liebe!
Er ist es, der uns mit Eltern verband,
Die liebend uns führen an treuer Hand,
Und wohlthun aus innigem Triebe.

O, segne sie immer, du guter Gott;
Errette die Eltern aus jeder Noth;
Schenk' ihnen Gesundheit und Freuden!
Wir wollen stets fromm und fleißig sein,
Mit Dank und Liebe uns ihnen weih'n,
Das Böse gern fliehen und meiden!

120 auserlesene ..., 1857



An die Eltern

Mit großer Freude bring' ich heut
Der Wünsche allerbeste:
Gott segne, teure Eltern, Euch!
Am heut'gen Weihnachtsfeste,

Er schenke Euch Zufriedenheit,
Gesundheit, Heil und Glück;
Bewahre Euch vor Traurigkeit
Und jedem Missgeschick,

Ich will durch Artigkeit und Fleiß
Euch Freude machen gern,
Dann leuchtet mir als schönster Preis
Der Elternliebe Stern.

Poetische Bibliothekar, 1845



Willkommen, liebes Weihnachtsfest,
Das meinen Mund nicht schweigen lässt,
Mit frohen, frommen Kindessinn
Blick' ich auf dich, Herr Jesu, hin,

In Armut und in Dürftigkeit
Begrüßest du die Erdenzeit;
Um mein Erlöser auch zu sein,
Auch mich der Ewigkeit zu weihn.

Ich will mich deiner Liebe freu'n,
Und froh den Vorsatz neu erneu'n,
Dir, ähnlich, fromm zu wandeln hier,
Zu weihn der Tugend Früchte dir.

Mein Blüteleben preise dich,
Und meine Seele freue sich
Des, was du Herr an mir getan!
Nimm ihn, den Dank des Kindes, an.

Erhalte mir reinen Kindersinn,
Und stärk' mich, wenn ich hilflos bin,
Und nimm mich, lieber Jesu, auf,
Zu dir, nach wohl vollbrachtem Lauf.

Poetische Bibliothekar, 1845



Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, lasset uns freuen und fröhlich drinnen sein.
Psalm 118.


Tag der Freuden, Tag der Wonne,
Tag, der, den der Herr gemacht;
Tag, der mehr als Gottes Sonne,
Heute unsern Seelen lacht.

Er, geweiht dem Wiegenfeste,
Unserm Herrn, dem heil'gen Christ;
Der für uns der allerbeste,
Unser Heiland worden ist.

Darum ist heut alles fröhlich,
Ja die Kinder freuen sich;
Alles fühlt sich wohl und selig,
Lobt den Schöpfer inniglich.

Einst auf Bethlehems Gefilde
War es schöner noch wie heut;
Engel rühmten Gottes Milde,
Und der Menschen Seligkeit!

Lasst uns auch mit edlem Herzen
Unserm Gott ergeben sein,
Und bei hellen Weihnachtskerzen
Ihm des Dankes Opfer weih'n!

Hosianna dem Sohne Davids! Gelobt sei der da kommt im Namen des Herren! Hosianna in der Höhe!!!

Poetische Bibliothekar, 1845



Nun ist die schöne Weihnachtszeit,
Da Jesus Christ voll Freundlichkeit
Vom Himmelsthron hernieder kam
Und uns're Menschheit an sich nahm.

Verleugnend Hoheit und Gewalt
Erschien der Herr in Knechtsgestalt,
Um uns von Sünden zu befrei'n
Und ewig unser Trost zu sein.

Dank sei dir! Herr, der Herrlichkeit,
Für deine Lieb' und Gütigkeit;
Gib, dass ich dir für deine Treu
Mit Lieb' und Seel' ergeben sei.

O mach' mich deinem Bilde gleich,
An Weisheit und an Tugend reich,
Damit in solchem Ehrenkleid'
Ich sei der lieben Eltern Freud'.

Und sie, die Teuren, segne du,
Schenk' ihrem Herzen Fried' und Ruh,
Und nach vollbrachtem Prüfungslauf
Nimm sie in deinen Himmel auf.

Poetische Bibliothekar, 1845



Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.

Schaut auf, ihr Menschenkinder!
Der Himmel öffnet sich
Zum Trost für alle Sünder
Voll Gnade mildiglich.

Es bricht mit hellem Glanze
Ein Licht durch dunkle Nacht,
Das jede Menschenpflanze
Gesund und fruchtbar macht.
Gott in der Höh' sei Ehre!
Singt froh der Engel Chor -
Und froh von Land und Meere
Steigt Menschendank empor.

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Poetische Bibliothekar, 1845


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